Zentrale Impfanstalt 1903 (Quelle: München und seine Bauten, 2. Auflage, S. 477)
Perspektive
Die denkmalgeschützte Gebäude der ehemaligen Landesimpfanstalt, um 1903 errichtet, in direkter Lage am Auer Mühlbach wird saniert, umgebaut und um einen Neubau erweitert.
In diesem Zuge wird die städtebauliche Anbindung neu reguliert und das gesamte Areal revitalisiert.
Die Entwicklung des Projektes beeinhaltet u.a. die neue Erschließung entlang des Auer Mühlbaches und die Planung der zukünftigen Nutzung als moderne Stadthäuser.
Ansicht Auermühlbach
Ansicht Nord
Ansicht Süd
Ansicht West
ehemalige Justizvollzugsanstalt
Lageplan
Das auf dem ehemaligen Gelände des Paulanerklosters 1901 als Zuchthaus errichtete denkmalgeschützte Gebäude am Neudeck 10
soll einer neuen Nutzung zugeführt werden. Das Areal wird östlich durch die renaturierten Grünanlagen um den Auermühlbach
flankiert, westlich durch ein Fragment des ehemaligen Paulanerklosters, nördlich durch ein denkmalgeschütztes Gebäude- die
beiden vorgenannten Gebäude werden öffentlich genutzt. Südlich schließt die Ohlmüllerstraße an. Es wurden Konzepte zur
Umnutzung und Erweiterung entwickelt. Als tragfähiges Modell wurde schließlich eine Kombination aus Studentenwohnheim und
betreutem Wohnen ausgearbeitet.
Der Entwurf der Erweiterung des Gebäudes bezieht sich auf die Kontinuität der gewachsenen Stadt, deren Charakteristik und
historischen Spuren. Der Entwurf interpretiert das vorgefundene Element „Block“ in seinem urbanen Zusammenhang. Das bestehende
Gebäude mit einem Innenhof wird durch einen zurückhaltenden, die Baufluchten aufnehmenden Anbau ergänzt, der einen neuen
weiteren Hof ausbildet. So entstehen private Flächen, die den halböffentlichen Flächen gegenüberstehen.
Durch die Anbindung Altbau - Neubau ist städtebaulich eine Öffnung und Durchgängigkeit des Quartiers erreicht worden und
am südlichen Grundstücksrand kann der schützenswerte Baumbestand erhalten werden. Die Öffnung, die Begrünung und die Durchwegung
zwischen ehemaligen Paulanerkloster und dem geplanten Ensemble stärkt die Tiefenwirkung des ehemaligen Klosters und des ehemaligen
Gefängnisses. Durch seine Öffnung und Nutzung kann eine Belebung des durch Büronutzung geprägten innerstädtischen Quartiers erreicht werden.
Prototyp München
Prototyp Berlin
Unter dem Thema „Zurück in die Stadt“ geht es um neue, flexible Wohnkonzepte, die in Form eines Dachparasiten die Dächer innerstädtischer Gebäude besetzen. Am Beispiel von Dächern in München und Berlin sind zwei Prototypen entstanden, die die bestehenden Dachformen interpretieren und besetzen.
Der Wettbewerb greift die Thematik der Verdichtung in der Stadt auf und leistet einen Beitrag zur Debatte der nachhaltigen Stadtentwicklung. Die Prototypen basieren auf einem strengen Grundrissraster, sind erweiterbar und kombinierbar.
Standort: Prototypen für München und Berlin
Auslober: Xella
Entwurf: 2008
Auszeichnung: Wettbewerb 1.Preis
3. Preis beim Wettbewerb Giorgino - Cagliari, Sardinien/Italien
Das Projekt basiert auf der Idee die räumlichen Begrenzungen – Park St. Efisio, Mole, Strand zu stärken und das dadurch eingegrenzte Brachland nutzbar zu machen. Hierzu wird die Uferlinie neu gestaltet und die übergänge zwischen Wasser und Land werden neu definiert. Ziel des Entwurfes ist das zukünftige Wachstum Giorginos als einen neuen, prosperierenden Stadtteil Cagliaris mit einem präzisen architektonischen Entwurf zu kontrollieren.
Standort: Giorgino - Cagliari, Sardinien, Italien
Entwicklung: Costeras – Stadtverwaltung Cagliari
Entwurf: 2007
Nutzung: Freizeit- Wohnen - Arbeiten
Fläche BGF: ca. 65.000qm
Auszeichnung: Wettbewerb 3.Preis
TNT Logistikzentrum, Wiesbaden
Die Studie sollte die grundsätzliche Positionierung auf einem komplizierten Grundstück belegen und die Umsetzung der Anforderungen des Nutzers mündeten in eine individuelle Interpretation der Warenflüsse
Standort: — Wiesbaden
Entwicklung: — F&S Projektentwicklungs GmbH
Entwurf: — 2000
Nutzung: — Logistikzentrum
Fläche BGF: — 10.000 cbm
Glasfaserwerke Schott, Wiesbaden
Die Möglichkeiten der Erweiterung und Sanierung bei laufender Produktion wurde untersucht. Hierbei wurden Produktabläufe analysiert, neu organisiert und die Gebäudestruktur diesen angepasst.
Standort: — Wiesbaden
Entwicklung: — F&P Projektentwicklungs GmbH.
Entwurf: — 2001-2002
Nutzung: — Produktionsgebäude
Fläche BGF: — 10.000 cbm
Dorfplatz Böblingen
Die Gebäude orientieren sich von Ihrer Situierung im Wesentlichen an der historischen Bebauung. In der Silhouette der Stadt treten sie zurückhaltend in Erscheinung, um nicht mit der Stadtkirche und dem Ensemble der Bürgerhäuser zu konkurrieren. Sie treten vielmehr in ihrer Höhenabwicklung zum bestehenden und zukünftigen Grünraum in den Hintergrund; terrassenförmig schmiegen sie sich an die bestehenden Stadtmauern, nehmen deren Gestalt an, um sich in der Dachlandschaft wieder als Grünraum darzustellen.
Standort: — Böblingen - Dorfkern
Entwicklung: — Stadtentwicklungsges.
Entwurf: — 2002
Nutzung: — Museum / Versammlungsstätte / Ortskern
Fläche BGF: — 10.000 cbm
Auszeichnung: Wettbewerb 4. Preis
Bibliothekszentrum Bozen
Das Forum als Zitat bildet das Zentrum für den vorgelegten Entwurf. Das Gebäude wird in seinen Nutzungen lesbar ausformuliert und orientiert sich in seiner Strukturierung an der umgebenden Bebauung. In der Silhouette der Stadt tritt der Bücherturm als ortsprägendes öffentliches Gebäude signalhaft in Erscheinung. Die beiden Hochpunkte entwickeln sich aus dem terrassierten Sockel, sind zugleich natürlicher Teil dessen.